Generationen Lücke_Leonart 2015

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Generationen Lücke_Leonart 2015
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Generationen Lücke_Jose Pozo©20155

 

Projektbeschreibung

1915- 2015, 100 Jahre Erinnerungen und Kontraste,
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Das Projekt des Kulturforums Leonding möchte die „Generationen Lücke“ zwischen älteren und viel jüngeren Generationen untersuchen und auswerten. In unserer aktuellen Gesellschaft ist es üblich geworden, ältere Personen und deren Lebenswelt aus dem zentralen Mittelpunkt zu drängen und auch das Interesse für deren Erfahrungen, Lebensgeschichten und Verständ­nis für den ihnen eigenen Rhythmus geht dann meist für immer verloren.
Durch die zunehmende Kommunikation via Medien, sozialen Netzwerken etc. verliert die ganz einfache, zwischenmenschliche Kommunikation an Bedeutung und wird teilweise schon als nicht mehr zeitgemäß eingeordnet. Angst, Eile oder Intoleranz lassen kaum noch spontane Kommunikation auf der Straße entstehen.
Auch die Geschichte der alten Leute hat scheinbar immer weniger Wert für jüngere Generationen. Sätze oder Fragen wie „Opa erzähl mir was von deiner Zeit als junger Mann“ oder „Oma, wie war das hier früher?“ sind heute kaum noch vernehmbar.

In unserem Projekt für die leonart 2015 möchten wir genau auf dieses Thema eingehen.
Durch persönliche Interviews und eine Untersuchungsarbeit werden wir alles in Form einer Ausstellung zeigen. Mit diversen visuellen Medien, wie Video, Fotografie und Text möchten wir einen Raum in Leonding gestalten und dort das Resultat zeigen. Auch während der Ausstellung sollen die Besucher animiert werden, weiter – auch mit Experten – über das Thema zu sprechen, sich zu informieren und auch zu diskutieren, sodass sich das Projekt ständig weiterentwickeln kann.

Während der Ausstellung würde für uns ein Historiker und andere Experten Wander­routen in der Stadt entwickeln. Dabei wird auf die Geschichte von Leonding und deren Bewohner eingegangen. Es sollen Erinnerungen von Personen, über die berichtet wird, mit einfließen, und zwar mit Hilfe von Interviews und Berichten.

Auch ein wichtiger Punkt wäre, auf Häusern, bzw. auf öffentlichem Grund in neuralgischen Lagen in Leonding mittels Plakaten oder Tafeln das Projekt den Menschen näher zu bringen. Ideal wäre die Installation einen Monat vor Beginn der leonart, damit die Bevölkerung mit unserem Projekt bekannt gemacht wird.

Wir möchten prominente Frauen und Männer aus Leonding einladen und sie nach ihrer persönliche Meinung befragen. Auch das ganze Material soll zusammengestellt werden und in Form einer DVD (Die Kosten werden vom Verein selbst übernommen) gestaltet werden. Mit dieser Form würde für die neuen Generationen eine nachhaltige Dokumentation über die ältere Generationen entstehen. Diese Dokumentation wäre unsere Meinung nach sogar interessant für Unterrichtszwecke an den Schulen, um ein besseres Verständnis für die unmittelbare Vergangenheit hervorzurufen.

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